1. Anzeigenauftrag
"Anzeigenauftrag " im Sinne der nachfolgenden Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung von Anzeigen oder Beilagen eines Werbungstreibenden oder sonstigen Inserenten in einer Druckschrift zum Zwecke der Verbreitung.

2. Rücktrittsrecht
Der Anzeigenvertrag ist ein Werkvertrag im Sinne des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Die Abwicklung des Vertrages richtet sich nach den Vorschriften des BGB nach Maßgabe der nachfolgenden ergänzenden Geschäftsbedingungen. Für Stornierungen, die nicht innerhalb von 8 Tagen nach Vertragsabschluss, jedoch noch vor Beginn der Satzherstellung (also vor Redaktionsschluss) vorgenommen werden, wird ein Betrag von 25 % der Auftragssumme in Rechnung gestellt. Ein Rücktrittsersuchen kann in keinem Fall zum Zeitpunkt des Druckbeginns akzeptiert werden. Der Verlag ist an den Auftrag unwiderruflich gebunden, wenn er die Ablehnung des Auftrags dem Auftraggeber nicht innerhalb von 4 Wochen nach Auftragsdatum schriftlich mitteilt. Der Verlag behält sich vor, Anzeigenaufträge und Beilagenaufträge wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder deren Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Dies gilt auch für Aufträge, die bei Geschäftsstellen, Annahmestellen oder Vertretern aufgegeben werden. Beilagenaufträge sind für den Verlag erst nach Vorlage eines Musters der Beilage bindend. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftragsgebers ist der Verlag berechtigt, das Erscheinen der Anzeige ohne Rücksicht auf ein vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung der Rechnung und dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

3. Mündliche Absprachen
Gegenstand und für alle Vertragspartner rechtsverbindlich ist der Inhalt dieser Urkunde. Mündliche Absprachen gleich welcher Art und Weise sind nicht getroffen worden. Eine Berufung auf mündliche Absprachen im Streitfall schließen die Vertragspartner deshalb auch ausdrücklich aus.

4. Druckunterlagen
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für das Inserat bestimmten Druckunterlagen spätestens 10 Tage ab Auftragsdatum oder zum umseitig angegebenen Termin dem Verlag unaufgefordert und in druckfähiger Qualität zur Verfügung zu stellen. Der Verlag ist nicht verpflichtet, die Druckunterlagen anzumahnen. Liegen die Druckunterlagen nicht innerhalb der Frist vor, so wird das Inserat nach Ermessen des Verlags gestaltet. Mehrkosten, die bei der freien Gestaltung entstehen, trägt der Auftraggeber. Druckunterlagen werden – soweit nicht schriftlich vereinbart - nur auf Anforderung des Auftraggebers zurückgeschickt. Die Aufbewahrungspflicht endet für den Verlag nach 3 Monaten ab Rechnungsstellung.

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet zu prüfen, ob dem Auftraggeber das Recht zusteht, die Druckvorlagen zu vervielfältigen oder sonst in der vorgesehenen Weise zu benutzen, sondern ist berechtigt anzunehmen, dass dem Auftraggeber alle jene Rechte zustehen, die für die Ausführung des Auftrages Dritten gegenüber erforderlich sind. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer gegenüber allen Ansprüchen, die von dritten Personen aus Verletzungen von Urheberrechten, Leistungsschutzrechten, sonstigen gewerblichen Schutzrechten oder Persönlichkeitsschutzrechten erhoben werden, schadlos zu halten. Der Auftragnehmer muss solche Ansprüche dem Auftraggeber unverzüglich anzeigen und ihm bei gerichtlicher Inanspruchnahme den Streit verkünden. Tritt der Auftraggeber auf die Streitverkündung hin nicht als Streitgenosse des Auftragnehmers dem Verfahren bei, so ist der Auftragnehmer berechtigt, den Anspruch des Klägers anzuerkennen und sich beim Auftragnehmer ohne Rücksicht auf die Rechtmäßigkeit des anerkannten Anspruchs schadlos zu halten.

5. Korrekturabzug für Formatanzeigen
Vor Drucklegung wird jedem Auftraggeber einer Formatanzeige ein Korrekturabzug als PDF zur Überprüfung und Berichtigung zugesandt. Eine Garantie für den Erhalt kann der Verlag nicht übernehmen. Satz- oder sonstige Fehler müssen dem Verlag spätestens bis zum Ablauf der auf dem Korrekturformular mitgeteilten Rückgabefrist schriftlich vorliegen. Erfolgt keine oder keine rechtzeitige Mitteilung, setzt der Verlag Richtigkeit für Form und Inhalt der Anzeige voraus und veranlasst Drucklegung gemäß des an den Auftraggebers übersandten Korrekturabzugs, der dann als genehmigt gilt. Eine Haftung des Verlages für vom Auftraggeber nicht oder nicht rechtzeitig schriftlich beanstandete Satz, Druck oder sonstige Fehler ist ausgeschlossen.

6. Gewinnspiele und Verlosungen
Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Mitarbeiter des Verlages und deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Jeder Gewinnspielteilnehmer ist damit einverstanden, dass seine Daten zu Werbezwecken automationsunterstützt gespeichert und verwendet werden. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

7. Platzierung
Die Platzierung der Anzeigen und Beilagen erfolgen durch den Verlag. Die mit dem Auftraggeber vereinbarten Platzierungswünsche gelten als Vorschlag. Der Verlag bemüht sich soweit dies technisch und gestalterische Möglichkeiten zulassen, diese Wünsche zu erfüllen.

8. Farbdruck
Die Farb- und Druckqualität der Wiedergabe von Vorlagen ist abhängig von der Art der Vorlagen und den drucktechnischen Möglichkeiten. Drucktechnisch bedingte Farbabweichungen sind branchenüblich und berechtigen nicht zur Reklamation.

9. Agenturrabatt
Die Mittlungsvergütung für Werbeagenturen beträgt 15% vom Anzeigennettopreis. Die Vergütung wird nur dann gewährt, wenn Name und Anschrift der Agentur vermerkt sind, und wenn für die Anzeige druckfertige Daten angeliefert werden.

10. Zahlungsbedingungen
Die Rechnungsstellung erfolgt grundsätzlich in Euro. Der Rechnungsbetrag ist, wenn nicht anders vereinbart nach Erhalt ohne Abzug zu bezahlen. Im Falle des Zahlungsverzuges gelten der Ersatz sämtlicher Mahn- und Inkassokosten sowie Zinsen von 2 % per Monat als vereinbart.

11. Druckfehler
Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweisen unleserlichem, oder bei unrichtigem bzw. unvollständigen Abdruck der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung, aber nur in dem Ausmaß, in dem die Werbewirksamkeit der Anzeige beeinträchtigt wurde. Reklamationen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 14 Tage seit Erhalt des Belegexemplars des Verlages vorliegen. Der Verlag weist hiermit ausdrücklich darauf hin, dass eine Zahlungsminderung nur bis zu 25% des Rechnungsnettobetrages gewährt wird, und nur dann, wenn die Reklamation in Schriftform vorliegt, und eine grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen ist.

12. Verschiebung des Herausgabetermins
Kann die Frist für das Erscheinen des Werbeträgers – also der voraussichtliche Erscheinungstermin zuzüglich 3 Wochen Toleranzfrist – von seiten des Verlages nicht eingehalten werden, so wird der Verlag den Auftraggeber rechtzeitig schriftlich darüber informieren. Wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach vermeintlichen Zugang, der mit Normalbrief verschickten Mitteilung seinen erteilten Auftrag wegen Terminüberschreitung widerruft, geht der Verlag davon aus, dass der Auftraggeber mit dem im Schreiben genannten neuen Erscheinungstermin einverstanden ist.

18. Titeländerung
Der Verlag ist berechtigt, den Titel des Werbeträgers zu ändern, sofern dies aus sachlichen Erwägungen geboten scheint.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Sitz des Verlages. Für sämtliche gegenseitigen und zukünftigen Ansprüche aus der Geschäftsverbindung mit Vollkaufleuten einschließlich Wechsel und Scheckforderungen ist ausschließlich Gerichtsstand der Sitz des Verlages.. Der Sitz des Verlages gilt auch als Gerichtsstand, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Geltungsbereich der Zivilprozessordnung hat, wenn er nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus diesem Geltungsbereich verlegt oder wenn sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

Zusätzliche Geschäftsbedingungen:
Der Auftraggeber trägt allein die Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit der für die Insertion zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Dem Auftraggeber obliegt es, den Verlag von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diesen aus der Ausführung des Auftrags, auch wenn er storniert sein sollte, gegen den Verlag erwachsen. Der Verlag ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu prüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Eine Änderung der Anzeigenpreisliste gilt ab Inkrafttreten auch für laufende Aufträge, jedoch erst 2 Monaten nach Bekanntgabe. Eine etwaige Ungültigkeit einer Vertragsbestimmung lässt die Gültigkeit des Vertrages im übrigen unberührt.



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